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Oxana Gourinovitch

Oxana Gourinovitch

Kurzvita

  • 2005 Dipl.-Ing. Architektur an der Universität der Künste
  • seit 2005 Mitarbeit in diversen Berliner Architekturbüros
  • Mitglied ICOMOS Belarus seit 2014

Teilnahme an Ausstellungen (Auswahl)

  • 2016 In the Belly of the Whale, Witte de Witt, Rotterdam
  • 2016 Harun Farockis Eine Einstellung zur Arbeit, Galerie Y, Minsk
  • 2016 Susanne Kriemann Pechblende, Schering Stiftung, Berlin
  • 2016 Versammlung. Belarussische Kunstbewegung, Stiftung Izolazia, Kiew
  • 2015 Alexander Komarov, Palast der Republik, Kunstverein am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin
  • 2014 Deprivation, Galerie Arsenal, Bialystok
  • 2012 Survival Kit, Zentrum für Zeitgenössische Kunst, Riga
  • 2011 Opening the Door? Belarussian Art Today, Zacheta Nationalgelerie, Warschau
  • 2010 Opening the Door? Belarussian Art Today, Museum für Zeitgenössische Kunst, Vilnius
  • 2010 Kleider machen Leute, Zentrum für Mode, Minsk
  • 2009 Belarussische Perspektiven, Galerie Arsenal, Bialystok
  • 2008 Urban Diary, Lasnia, Gdansk
  • 2003 “A Room with a View”, Architekturbiennale, Rotterdam

Veröffentlichungen:

  • The Regional Open Space System and Hydroparks of Minsk in Belarus (mit Dr. Gert Gröning) in: Centropa Vol. IV, No. 2., New York 2004.

Kontakt

Technische Universität Berlin
Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt
Institut für Stadt- und Regionalplanung
Fachgebiet Denkmalpflege
DFG-Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“
D-10623 Berlin

Sitz: Ernst-Reuter-Platz 1 | BH-A 340
D-10587 Berlin

oxana.gourinovitch[at]tu-berlin.de

Nationales Theater.
Architektur der sowjetischen Nachkriegsmoderne als Aktant der Konstruktion nationaler Identitäten in sowjetischen Nationalrepubliken.

Das Promotionsvorhaben ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Nachkriegsarchitektur in den ehemaligen Sowjetrepubliken Litauen und Belarus. In der Zeit von 1955 bis 1985 wurden in beiden Republiken zahlreiche Bauten errichtet, deren Geschichte und Gestaltung sich nicht einfach mit dem Begriff “sowjetische Nachkriegsmoderne” erklären lässt. Vielmehr sind die in den beiden Sowjetrepubliken entstandenen modernistischen Bauten jeweils Ausdruck lokaler Aushandlungsprozesse, die maßgebend für die Konstruktion der nationalen Identitäten der Republiken waren und bis heute noch zur nationalen Selbstdefinition der seit 1991 souveränen Staaten beitragen. Das Promotionsvorhaben umfasst einerseits eine Bestandsaufnahme der Artefakte, ihrer formalen und materiellen Beschaffenheit sowie die gesellschaftlichen Umstände ihrer Entstehung – und andererseits die Untersuchung der Gemachtheit der damit vermittelten Deutungen und Sinnsetzungen.