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Ortrun Bargholz

Ortrun Bargholz

Kurzvita

  • Seit 2019 Promotion
  • 2018-2019 Mitarbeit Forschungsprojekt Curatorial Design, Institut für zeitgenössische Kunst, TU Graz
  • 2018 Kuehn Malvezzi Architekten, Berlin
  • 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte, Professur Baugeschichte und Denkmalpflege, Bauhaus-Universität Weimar
  • 2016 Projektkoordination XIII. Internationales Bauhaus-Kolloquium »Dust and Data«, Bauhaus-Universität Weimar
  • seit 2015 Mitgründung und Aufbau des Centre for Documentary Architecture.
  • 2008-2016 Architekturstudium, Bauhaus-Universität Weimar, mit Aufenthalten in Paris und Wien
    Masterarbeit, Professur Architekturtheorie:
    »Rekonstruktion der Moderne. Der Streitfall Haus Wolf, ein vergessenes Werk von Mies van der Rohe.«

Veröffentlichungen und Vorträge

  • The attempt to achieve coherence. Contradictions in the historical plan material relating to the Bauakademie. In: Total Reconstruction. Re-enacting the Design of Karl Friedrich Schinkels Bauakademie, hrsg. von Wilfried Kuehn et al., 2020.
  • »Dichterwerkstatt von heute« Die Exilgeschichte eines Atelierhauses, Schriftstellers und Architekten. Architekturvortrag in der Max Lingner Stiftung, Berlin, 2019.
  • »Dichterwerkstatt von heute« Filmisches Dokumentieren als Forschungsmethode: Das Archiv im Film, der Film als Archiv.
    2. Jahrestagung des GRK 2227 Identität und Erbe zum Thema »Collecting Loss«, Bauhaus-Universität Weimar, 2018.
  • Rekonstruktion der Moderne – Der Streitfall Haus Wolf, ein vergessenes Werk von Mies van der Rohe.
    Symposium »Working with Mies«, Ludwig Forum Aachen, 2017.

Kontakt

Technische Universität Berlin
Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt
Institut für Stadt- und Regionalplanung
Fachgebiet Denkmalpflege
DFG-Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“
D-10623 Berlin

Sitz: Ernst-Reuter-Platz 1 | BH-A 340
D-10587 Berlin

Oberflächen-Politik
Die gesellschaftliche Wirkmacht bildhafter Architektur- und Stadtrekonstruktion zwischen Bauakademie und Historien-Videospielen

Wie wirkt sich die (imaginierte) Darstellung historischer Stadtbilder in Rekonstruktionsvorhaben einerseits und in virtuellen Umgebungen andererseits auf die Erwartungshaltung an reale Baustrukturen aus?
Zwei scheinbar unzusammenhängende Phänomene dienen als Ausgangspunkte: Die angestrebte Fassadenrekonstruktion von Schinkels Bauakademie im Zentrum Berlins lässt sich als architektonische Hülle im historisierenden Bauen lesen. Von der Historien-Videospiel-Serie Assassin‘s Creed ausgehend soll das medientheoretische Konzept der Oberfläche auf die Architektur (zurück) übertragen werden.
Fassade, Hülle, Stadtbild, Szenerie: die bildhafte Oberfläche soll als strukturelles Phänomen im Umgang mit architektonischem Erbe betrachtet werden.