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Juliane Richter

Juliane Richter

Kurzvita

  • 2004–12 Magisterstudium Kunstgeschichte, Journalistik und Theaterwissenschaften an der Universität Leipzig und der Università degli Studi di Roma La Sapienza
  • 2014–16 journalistisches Volontariat bei „der architekt“, der Fachzeitschrift des Bundes Deutscher Architekten BDA, Berlin
  • 2015–16 Kuration und Projektmanagement des internationalen Festival für Kunst und Architektur RASTER : BETON in Leipzig-Grünau
  • 2016–19 wissenschaftliche Mitarbeit im DFG-Forschungsprojekt Architektur und Raum für die Aufführungskünste – Entwicklungen seit den 1960er Jahren
  • 2014 Theodor Fischer Preis + Stipendium des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, München, für Magisterarbeit „Experimente im Plattenbau. Innerstädtischer Wohnungsbau in der DDR und das Leipziger Kolonnadenviertel“

Projekte

www.raster-beton.de
www.d21-leipzig.de

Veröffentlichungen

Herausgeberschaft:
Richter, Juliane / Scheffler, Tanja / Sieben, Hannah (Hg.): Raster Beton. Vom Leben in Großwohnsiedlungen zwischen Kunst und Platte. Leipzig-Grünau im internationalen Vergleich. M BOOKS, Weimar 2017. Mehr Infos

Monographie:
Richter, Juliane / Weise, Katja: DDR-Architektur in der Leipziger Innenstadt (Forschungen zum baukulturellen Erbe der DDR, Bd. 5). Bauhaus Universitätsverlag, Weimar 2015.

Aufsätze:

  • Steine, Frauen, Archive. ,Die Film‘ und das Gebäude 041 in Wolfen. Zu Margret Hoppes fotogafischer Serie „Original Wolfen“. In: Milev, Yana (Hg.): Entkoppelte Gesellschaft. Bd. 5: Zeugnisse – Fotografie / Film. Bern, Erscheinungstermin: Oktober 2019.
  • Serie, Raster, Geometrie. Annäherung an eine grenzüberschreitende Beziehung. In: Rapport. Alexa Kreissl und Tim Trantenroth (Katalog Zentrum für Baukultur Dresden). Berlin 2019.
  • RASTER : BETON. Ein Festival für Kunst und Architektur in Leipzig-Grünau. In: Gerbergasse 18. Thüringer Vierteljahreszeitschrift für Geschichte und Politik 2019, H. 1, S. 19–23.
  • Moden und Emotionen. Zur aktuellen Rezeption der Architektur der 1960er bis 1980er Jahre in Medien, Kunst und Populärkultur. In: Mager, Tino / Trötschel-Daniels, Bianka (Hg.): Rationelle Visionen. Raumproduktion in der DDR. Bauhaus Universitätsverlag, Weimar 2018, S. 190–208.
  • When a space becomes a place. The festival RASTER : BETON in the large housing estate Leipzig-Grünau. In: Barbé, Diane / Fenk, Anne-Katrin / Lee, Rachel / Misselwitz, Philipp (Hg.): Things Don’t Really Exist Until You Give Them a Name. Unpacking Urban Heritage. Mkuki na Nyota Publishers, Tansania 2018.
  • Leerstand nutzen! Zwischennutzungskonzepte für Bochum-Langendreer. In: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (Hg.): Neue Ideen für das Quartier Alter Bahnhof in Bochum-Langendreer. Bonn 2016.
  • Rezension von: Harald Engler: Wilfried Stallknecht und das industrielle Bauen. Ein Architektenleben in der DDR. Lukas Verlag, Berlin 2014. In: sehepunkte, Bd. 15, 2015, H. 12, URL: http://www.sehepunkte.de/2015/12/27266.html.
  • Viele Namen, eine Stadt. Doppel-Rezension von: Arnold Bartetzky: Leipzig. Die gerettete Stadt. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2015 und Frank Eckardt, René Seyfarth, Franziska Werner (Hg.): Leipzig. Die neue urbane Ordnung der unsichtbaren Stadt. Unrast Verlag, Münster 2015. In: der architekt. Zeitschrift des Bund Deutscher Architekten BDA, online, 17.10.2015, URL: http://derarchitektbda.de/buch-der-woche_027/.
  • Es geht auch anders. Perspektiven für Ankunft, Alltag und Zukunft. In: der architekt. Zeitschrift des Bund Deutscher Architekten BDA, 2015, H. 2, S. 72–80. Mehr Infos
  • Frohe Zukunft. Über ein Gespräch mit Willi Sitte. In: Henze, Eyk/Zeckert, Patricia: Flachware. Fußnoten der Leipziger Buchwissenschaft. Leipzig 2009, S. 175–180.
  • Werner Tübkes „Versuch II“. In: Michalski, Annika/Zöllner, Frank (Hg.): Tübke-Stiftung Leipzig. Bestandskatalog der Gemälde. Leipzig 2008, S. 32–35.

Kontakt

Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Architektur und Urbanistik
DFG-Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“
D-99421 Weimar

Sitz: Prellerhaus | 3. OG | Raum 303
Geschwister-Scholl-Str. 6 | D-99423 Weimar
juliane.richter[at]uni-weimar.de

Die Bauprojekte der DDR in Kuba

Ziel der Promotion ist es, die von ArchitektInnen und PlanerInnen der DDR konzipierten und in Kuba zwischen 1960 und 1990 errichteten Bauprojekte im Kontext transnationaler Netzwerke und kultureller Transferprozesse zu untersuchen. Neben wechselseitigen Austauschprozessen im Bereich der Architektur und Stadtplanung werden Verflechtungen und Transfers von Wissen, Modellen, Technologien und Ideen analysiert. Zahlreiche Bauprojekte der DDR in Kuba sind bisher kaum oder gar nicht untersucht, obwohl Kuba zur DDR die engsten Beziehungen im sozialistischen Lager hatte – nachgeordnet jenen zur UDSSR. Der zu untersuchende Zeitraum wird begrenzt durch das erste Handels- und Kreditabkommen mit der DDR 1960 und dem Zusammenbruch des Ostblocks und damit dem Wegfall der wichtigsten ausländischen Handelspartner des Inselstaates 1990.