Jerzy Elżanowski

Jerzy Elżanowski ist Associate Professor an der Carleton University Ottawa und befasst sich mit der Geschichte der Kriegszerstörung von Städten. Er schloss sein Architekturstudium an der McGIll University ab und promovierte in den Bereichen Denkmalpflege und Baugeschichte gemeinsam an der Bauhaus-Universität Weimar und der University of British Columbia. Als Associate Professor an der School of Canadian Studies sowie der School of Architecture and Urbanism der Carleton University koordiniert er Kanadas einziges englischsprachiges Graduiertenprogramm für Heritage Planning, wo er Denkmalpflege, Stadtforschung und kulturelles Gedächtnis lehrt. In seinen aktuellen Forschungsprojekten widmet er sich den leiblichen Dimensionen der Kartographie von Kriegsschäden und dem Wiederaufbau von Städten nach Konflikten. Er ist Gründungsmitglied der Forschungsgruppe  Cartographies of Loss

Jerzy war der erste Mercator Fellow in der Forschungsgruppe „Identität und Kulturerbe“. Von Juni bis Dezember 2018 arbeitete er intensiv mit Doktorand*innen in Berlin und Weimar zusammen, sowohl informell als auch im Rahmen der Kolloquien. Zusammen mit Emily Putnam organisierte er die Studienreise des Graduiertenkollegs nach Kanada, die Workshops, Führungen und wissenschaftliche Diskussionen in Montreal, Ottawa und Toronto umfasste.

Während seines sechsmonatigen Aufenthalts im Graduiertenkolleg hielt Jerzy zwei Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung „Identität und Erbe“ – in Berlin  sowie in Weimar (zusammen mit Carmen Enss). Die Aufzeichnungen der Vorträge finden Sie in unserem Podcast.

Weitere Informationen über die aktuelle Arbeit von Jerzy Elżanowski sind hier zu finden.