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Elena Radoi

Elena Radoi

Kurzvita

  • 2013–2016 PhD Studentin an der Nationalen Kunstuniversität Bukarest
  • 2011–2013 Masterstudium Interkulturelle Kommunikationsstrategien an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaft, Universität Bukarest
  • 2008–2011 Bachelorstudium Konservierung und Restaurierung an der Fakultät für Kunstgeschichte und Kunsttheorie, Nationale Knstuniversität Bukarest

Veröffentlichungen

  • To fill or not to fill? That is the question! In: Nowalińska, Małgorzata [Hrsg]: 3rd International Student Conference of Conservation and Restoration of Works of Art, Cracow, 17th–19th March 2016, Studia i Materiały, Tom. III, Cracow 2016, pp. 43–50.
  • Restoration meets Linguistics: Ghenadie’s Iconography. In: Margineanu-Cârstoiu, Monica [Hrsg]: A.R.A Reports, No. 7/2016, pp. 139–146.

 


Kontakt

Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Architektur und Urbanistik
DFG-Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“
D-99421 Weimar

Sitz: Amalienstr. 13
D-99421 Weimar

roxana-elena.radoi[at]uni-weimar.de

The Gap is the Message. Die Behandlung von Lücken in der Denkmalpflege.

Verlust befindet sich in einer fragilen Balance zwischen Erinnern und Vergessen: Durch Lücken verschwindet das Verlorene, so dass es in Vergessenheit geraten könnte; andererseits ermahnt die Lücke dazu, wiederum den Verlust zu erinnern.  Es stellt sich also die Frage, wie Verlust vererbt wird? Wie wird Verlust zum Erbe und wie wird Verlust ins Erbe übertragen und eingetragen? Wie perpetuiert sich Absenz im kollektiven Gedächtnis und welche Relevanz haben Lücken in der Identitätskonstruktion?

Das Problem des Vererbens von Verlusten wird durch einzelne Fallstudien thematisiert, um herauszufinden, was geschieht, wenn Lücken vererbenswert werden, wann Verlust und Zerstörung Schlüsselelemente in der Identitätskonstruktion werden, wie komplex die Mechanismen des Vererbens von Lücken sein können und wie die teilnehmenden Akteure in ihren sozialen und identitären Konstellation agieren. Das Projekt versucht aus einer Perspektive der Theorie der Denkmalpflege, die Lücke nicht als defizitäres Merkmal zu verstehen, sondern als epistemische Kategorie zu etablieren: Lücken im Kulturerbe sind nicht nur zu schließen, sondern auch zu wissen.