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Ellen Pupeter

Ellen Pupeter

Kurzvita

  • 2011-2014 Bachelorstudium der Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikastudien, Freie Universität Berlin und University of Limerick/IRL
  • 2014-2018 Masterstudium der Public History, Freie Universität Berlin
  • 2015-2018 Studentische Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Uwe Puschner, Arbeitsbereich Neuere Geschichte, Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin
  • 2016-2017 Studentische Mitarbeiterin in der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Museum in der Kulturbrauerei, Berlin
  • 2018-2019 Wissenschaftliches Museumsvolontariat, Kulturamt/Zitadelle Spandau, Berlin.

Kontakt

Technische Universität Berlin
Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt
Institut für Stadt- und Regionalplanung
Fachgebiet Denkmalpflege
DFG-Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“
D-10623 Berlin

Sitz: Ernst-Reuter-Platz 1 | BH-A 340
D-10587 Berlin

ellen.pupeter[at]tu-berlin.de

Postkoloniale Restitution. Die DDR und die Rückführung von Kulturgütern in ihre Ursprungsländer, ca. 1970-1990. (Arbeitstitel)

Das Dissertationsvorhaben untersucht die Haltung der DDR zur Frage der postkolonialen Kulturgutrestitution im Zeitraum der 1970er bis späten 1980er Jahre aus inter- und transnationaler Perspektive in einem gleichermaßen politik- wie kulturgeschichtlichen Zugriff.

Infolge der Dekolonisierung forderten zahlreiche Staaten in Afrika und Asien die Rückgabe von Kunst- und Kulturgegenständen, die während der Kolonialzeit in die Länder des Globalen Nordens transloziert worden waren. Seit Beginn der 1970er Jahre wurde die Rückführung von Kunst- und Kulturgegenständen auf ihr Betreiben hin intensiv in den Organisationen der Vereinten Nationen, insbesondere bei der UNESCO diskutiert.

Das Projekt untersucht die Entstehung und Entwicklung dieser internationalen Auseinandersetzung und geht dabei der Frage nach, wie die Thematik in der DDR rezipiert und in die (auswärtige) Kulturpolitik inkorporiert wurde. Die Haltung der DDR wird dabei auch in Bezug zu entsprechenden Vorgängen in der Bundesrepublik und der Schweiz gesetzt. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur Erschließung postkolonialer Identitätsdebatten im deutschsprachigen Raum im Kontext der Blockkonfrontation des Kalten Krieges geleistet werden.