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Sarah Alberti

Sarah Alberti

Kurzvita

  • Studium Kommunikations- und Medienwissenschaft (B.A.), Kunstgeschichte (M.A.) und Kulturen des Kuratorischen in Leipzig und Frankreich
  • 2015–2016 / Mitarbeit im Forschungsprojekt „Westkunst/Ostkunst. Kunstsystem und Geltungskünste im geteilten und wiedervereinigten Deutschland zwischen 1945 und 2000“ am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig
  • seit 2016 / Lehrbeauftragte für Kulturjournalismus am Institut für Journalistik der Universität Leipzig
  • freie Autorin u.a. für monopol – Das Magazin für Kunst und Leben, art – Das Kunstmagazin, ARTMAPP – Das Kunstmagazin für Entdecker, taz.die tageszeitung, Der Freitag und Sächsische Zeitung
  • 2011–2014 / Kunstredakteurin des Magazins Kreuzer in Leipzig
  • 2013 / den Anerkennungspreis für Kunstkritik des Landesverbandes bildende Kunst Sachsen e.V.
  • 2014 / gemeinsam mit dem Fotografen Marc Beckmann für die Reihe „Talents“ des C/O Berlin ausgewählt

Veröffentlichungen
(Auswahl)

  • Wir (alle) sind das Volk – Hans Haackes Beitrag für die documenta 14, in: kunsttexte.de, Sektion Gegenwart, Nr. 4, 2017 (11 Seiten), www.kunsttexte.de, abrufbar unter:
    https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/19475/alberti.pdf?sequence=1&isAllowed=y
  • Berlin Twohearted City: Heiner Müller als Strippenzieher einer Ausstellung im öffentlichen Raum Berlins, in: Mark Rabe und Martin Warnke (Hg.): Heiner Müllers Poetik der Bildlichkeit. Intermediale Dispositive zwischen Drama, Bild und Musik (im Druck).
  • Arbeit am Mythos. Manifesta 11: Christian Jankowski zeigt in Zürich, was Künstler und andere Menschen für Geld so machen, in: Der Freitag, Nr. 24, 16/06/2016, S. 19.
  • Die Kirsche on top! Annette Schröter und fünf ihrer Meisterschüler im Gespräch mit Sarah Alberti, in: Sarah Alberti / Annette Schröter (Hg.): Klassentreffen. Meisterschüler von Annette Schröter an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (2006-2016). Leipzig 2016.
  • Das Fenster zum Wurf. Review zum Deutschen Pavillon auf der 56. Esposizione Internazionale d’Arte in Venedig, in: Der Freitag, Nr. 20, 13/05/2015, S. 14.
  • Zum Fotografieren gebaut, in: Margret Hoppe. Das Versprechen der Moderne. Zürich 2014, S. 85-88.
  • Organisierte Wiederkehr der Vergangenheit, in: Marc Beckmann/Sarah Alberti: Anniversaires. Berlin 2014, limitierte Auflage 600 Stück, S. 9-26.
  • Das Buch im Sonderangebot: Über ein omnipräsentes Medium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, in: Patricia F. Zeckert (Hg.): Flachware 3. Fußnoten der Leipziger Buchwissenschaft. Leipzig 2013, S. 43–54.
  • Kunst und Kohle. Die Manifesta 9 im belgischen Genk stellt die Ressource Kohle in den künstlerischen Kontext, in: Die Ethik der Kunstkritik. Publikation des Kunstkritik Labor 2012 des KAI 10 | Raum für Kunst Arthena Foundation, S.47–50.
  • Steve, Kate und Albert – Was eint die Ikonen der Gegenwart? (Ein Versuch), in: Kunstverein Buxtehude e.V. (Hg.): gold.exe. Buxtehude 2012, S. 5–9.
  • Kuratitis, in: Beatrice von Bismarck, u.a. (Hg.): Well Connected. Von Schmugglern, Komplizen und Grenzgängern – Ein Heft zum Kuratorischen an der Schnittstelle von Kultur und Gesellschaft. Leipzig Ausgabe 1/2012, Umschlagseite.

 


Kontakt

Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Architektur und Urbanistik
DFG-Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“
D-99421 Weimar

Sitz: Amalienstr. 13
D-99421 Weimar

sarah.alberti[at]uni-weimar.de
www.sarahalberti.de

Momentaufnahme im politischen Vakuum. Das Ausstellungsprojekt »Die Endlichkeit der Freiheit in Berlin im Jahr 1990«.

Kulturakteure aus Ost und West hatten sich im November 1989 zusammengefunden, um das Ausstellungsprojekt Die Endlichkeit der Freiheit zu realisieren, das auf eine Idee des Dramatikers Heiner Müller zurückgeht. Zur Besonderheit der dafür von elf nationalen wie internationalen Künstlern gewählten Orte trat das historische Moment des politischen Umbruchs, das sich mitunter direkt in die zweiteiligen Beiträge der Künstler einschrieb. Die besonderen Entstehungsumstände berücksichtigend, wird das Ausstellungsprojekt im Rahmen der Dissertation als Zeitzeugnis begriffen und daraufhin befragt, inwieweit es organisatorisch die Geschehnisse, Umbrüche und Annäherungen beider deutscher Staaten auf (kultur-)politischer Ebene im Jahr 1990 spiegelt. Die kuratorisch indirekt formulierten Setzungen Ortsspezifik, Zeitspezifik und Prozesshaftigkeit bilden die zentralen Analysekriterien für ausgewählte künstlerische Beiträge, die die politische Vakuumsituation des Jahres 1990 nicht nur spiegeln, sondern auch deutsch-deutsche Geschichte kommentieren oder gar künftige Entwicklungen prognostizieren. Die schließlich sichtbaren Beiträge, die kuratorischen Intentionen sowie die historische Vakuumsituation werden aufgrund ihrer genuinen Relationalität einander stets gespiegelt, das Projekt aufgrund seiner Entstehungsumstände auf seine Zeitzeugenschaft für das Jahr 1990 hin untersucht und die künstlerischen Beiträge als öffentlich geäußerte Statements zur Situation Berlins auf dem Weg zur deutschen Einheit gelesen.